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Am Dienstag, 21.03.2017, im Haupt- und Finanzausschuss entschied das Bündnis für Bildung aus CDU, SPD und BR-O die Vorlage zum Ausbau des Grundschulstandorts Neschen als reines Schulgebäude in den Rat zurück zu holen.

Die Verwaltung wird beauftragt, den Neubau sofort umzusetzen und die alternative Planung eines „Familienzentrums“ nicht weiter zu verfolgen. Die Verwaltung der Gemeinde Odenthal hat bisher die Integration von Seniorenwohnungen über ein Investorenmodell geprüft und alternativ die Planungen für einen reinen Schulneubau betrieben. Nach Abfrage eines Zwischenstandes im Ausschuss für Planen und Bauen zeichnete sich ab, das bisher kein Investor gefunden wurde, der auch einen nachhaltigen Betrieb einer Seniorenwohneinheit gewährleisten konnte. „Wir müssen zeitnah mit dem Bau des Schulgebäudes beginnen“, so Nicola Ciliax-Kindling, Fraktionsvorsitzende der CDU, „das Gebäude muss fertig sein, wenn die Mietdauer der Container ausläuft.“. Die Mietkosten der Container sind eine Ausgabe, die den Haushalt der Gemeinde Odenthal negativ belastet. Die Investition in ein Gebäude schafft eine Immobilie als Gegenwert und ist im Ertragshaushalt kostenneutral. „Das Ergebnis des Bürgerentscheids für den Grundschulstandort Neschen zu respektieren, bedeutet jetzt auch die Voraussetzungen für einen nachhaltigen und geregelten Schulbetrieb zu schaffen“, so Marianne Thiemig, Fraktionsvorsitzende der BR-O. Ulrike Langer, Fraktionsvorsitzende der SPD, ergänzt: „Seniorenwohnungen in einem gemeinsam genutzten Schulgebäude können zu Konflikten führen. Zudem treibt er die Baukosten hoch und die Baumaßnahme unnötig in die Länge.“ „Wir stehen zu unserem Versprechen, den Ausbau der Schullandschaft in Odenthal voranzutreiben und schaffen nun trotzdem auch zügig die fehlenden Klassenräume im Schulzentrum und den Ausbau der Offenen Ganztagsschule in Odenthal-Blecher“, so Ralf Merkenich, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Soziales, „wir lassen kein Kind allein!“